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Impfung gegen Schweinegrippe - Hinweise PDF Print E-mail
Written by Andreas Ehrhardt   
Thursday, 19 November 2009 18:48

Die Impfung gegen den Virus H1N1, gemeinhin bekannt unter "Schweinegrippe" wirft unter vielen Kameradinnen und Kameraden Fragen auf. Auch der Landesfeuerwehrverband hat sich zu diesem Thema bereits geäußert.

Als Feuerwehrangehörigen zählen wir zu den s.g. "Schlüsselpersonen". Dabei ist die Informationspolitik der Gesundheitsämter mehr als dürftig und fast sämtliche Informationen sind außschließlich über die meinungsbildenden Medien verbreitet wurden. Wir wollen ein Stückweit dazu betragen, dass offene Fragen geklärt werden können.

Die Impfung der Feuerwehrangehörigen erfolgt mit dem Impfstoff "Pandemrix" der in London ansässigen Firma GlaxoSmithKline. Er wurde von der EU zugelassen und wird aus Bruchteilen von Virenhüllen von in bebrüteten Hühnereiern gezüchteten Viren mit Wirkverstärker (Booster) hergestellt. Genau diese s.g. Booster treiben vielen Menschen Sorgenfalten auf die Stirn.

Nach unseren Informationen besteht dieser Wirkverstärker aus einer Quecksilber-Verbindung. Aus diesem Grund, so die Meinung einiger Ärzte, sei das Risiko einer Nervenschädigung gegeben. Dabei stießen wir bei unseren Recherchen auch auf die breite Aussage von Ärzten und Virologen, dass diese Quecksilberverbindung seit Jahrzehnten in vielen Impfstoffen eingesetzt werde, ohne das es zu Fällen mit Nervenschädigung gekommen sei. Auch das Gerücht, dass die US Army nach dem Vietnamkrieg diesen Impfstoff mit dem selben Wirkverstärker eingesetzt hat und damit wohl keine guten Erfahrungen gemacht hat, hält sich hartnäckig. Tatsächlich waren bei der bis dato größten Impfaktion in der Geschichte der USA, viele Menschen nach der Impfung an der entzündlichen Nervenkrankheit Guillain-Barré-Syndrom erkrankt, die mit Lähmungserscheinungen einhergeht. Laut STERN beruhte dies wohl eher auf der Verunreinigung des Impfstoffes mit Bakterien. Diese Gefahr bestünde heutzutage wohl eher nicht mehr.

Nebenwirkungen von Pandemrix treten im Durchschnitt laut STERN bei jeder zehnten geimpften Person auf. Dabei handelt es sich aber um die selben Nebenwirkungen, wie bei anderen Impfungen auch, so Stefan Kaufmann, Leiter des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin im STERN. Laut EMEA (europäische Arzneimittelagentur) seien das Schmerzen und Rötung an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Schwitzen, Gelenkschmerzen und  Muskelschmerzen.

Der Landesfeuerwehrverband spricht keine Impf-Empfehlung aus. Nach Rücksprache mit dem Landesfeuerwehrarzt wurde diese Entschedung getroffen.

In wie weit die Impfung gegen die jetzige Schweinegrippe auch gegen die zweite Schweinegrippe-Welle hilft, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Laut diversen Medienberichten, soll der Erreger der zweiten Welle, die sich bereits in Mexico ausbreiten soll, aggresiver sein als der jetzige Erreger.

Laut dem Bundesgesundheitsamt sollte man sich nicht impfen lassen, wenn man allergisch auf Hühnereiweiß ist. Dagegen ist eine Impfung für Kinder angeraten, da das Grippemittel "Tamiflu" für Kinder nicht zugelassen ist und somit die Krankheit nicht wirksam bekämpft werden kann. Das Bundesamt für Gesundheit hat, in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut und dem Paul-Ehrlich-Institut ein Infoblatt ins Netz gestellt, welches den Schwerpunkt "Polizei und Feuerwehr" hat. --> zum Infoblatt

Wir möchten noch einmal darauf hinweisen, dass es sich bei der Impfung nicht um eine Pflichtimpfung handelt, sondern diese freiwillig ist.

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